
Männer, gekleidet in blütenweiße Nachtgewänder und Schlafhauben leiten ihren Auftritt ab 8 Uhr am Faschingmontag und Faschingdienstag mit ohrenbetäubendem Lärm auf großen Trommeln und anderen "Instrumenten" ein.
"Gestandene Mannsbilder" in Frauennachtgewändern der vergangenen Jahrhunderte, die mit Trommeln und Trompeten den Winter aus dem Ort vertreiben wollen. In früheren Zeiten war man der Meinung, daß Naturgewalten, wie z.B. der Winter, mit Lärm verjagt werden könnten. Die Trommelweiber ziehen am Faschingmontag nach der Melodie des „Ausseer Faschingmarsches“ durch den Ort, wobei diese Melodie von einem Rhythmus getragen wird, der während der drei „heiligen“ Faschingtage an allen Ecken und Enden des Ausseerlandes zu hören ist.